Home
Leistungen
Beratung und Planung
Einbruchmeldeanlagen
Brandmeldeanlagen
DIN 14675 BMA
Videoüberwachung
RWA-Anlagen
Mobiles Notruf-System
Schrankenanlagen
Blitzschutz
Aktionen
Stellenangebote
Referenzen
Kontakt/Impressum
Wir über uns
Anfahrt
 


Die Sicherheit und der Schutz von Personen stehen bei der Brandverhütung an erster Stelle. Dies gilt gleichermaßen bei Neuplanungen und beim Einbau einer Brandmeldeanlage in bereits bestehende Räumlichkeiten.

Eine Brandmeldezentrale kann in einer Vielzahl von Objekten installiert werden, in denen durch Richtlinien und Vorschriften der Einbau einer Brandmeldeanlage vorgeschrieben ist, wie z. B. in Gewerbe- und Industriebetrieben, Büros und Speditionen, Kindergärten, Schulen und ähnlichen Objekten, Hotels und Pensionen, Krankenhäusern, Kliniken sowie Alters- und Pflegeheimen.

Bei der Projektierung einer Brandmeldeanlage sind die einschlägigen Richtlinien und Vorschriften zu beachten.

  • VDE 0833, Teil 1 und 2
  • VDE 1065
  • DIN 14675
  • VdS 2095 und Ergänzungen
  • Vorschriften der örtlichen Feuerwehr
  • ZVEI Planungshinweise für Brandmeldeanlagen

Bei der Auswahl des richtigen Meldertypes sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, z. B. mögliche Brandentwicklung, Raum- und Deckenkonstruktion, Umgebungsbedingungen, Störfaktoren, die zu Täuschungsalarmen führen könnten. Im Zweifelsfall sollten unbedingt Spezialisten für eine sach- und fachgerechte Projektierung hinzugezogen werden.

Zur Brandfrüherkennung können den die Zentralen verschiedene Brandmelder angeschlossen werden. Ein Alarm wird entweder über manuelle oder automatische Brandmelder ausgelöst. Automatische Brandmelder erkennen die Brandkenngrößen Rauch, Wärme und Flammenstrahlung. In 9 von 10 Fällen ist Rauch das erste Anzeichen eines entstehenden Brandes. Ein Schadensfeuer beginnt meist mit einem Schwelbrand.

  • Optische Rauchmelder nach dem Streulichtprinzip reagieren auf Rauchstrukturen, die für die frühe Schwelphase charakteristisch sind, am schnellsten.
  • Ionisationsrauchmelder reagieren mit zunehmender Hitzeentwicklung am Ende der Schwelphase und bei offenen Bränden.
  • Wärmemelder werden dort eingesetzt, wo Wärme als erste Brandkenngröße auftritt oder wenn Rauchmelder aufgrund von Störgrößen wie Staub, Dampf oder anderen rauchähnlichen Aerosolen nicht eingesetzt werden können. Bei den Wärmemeldern steht ein Wärme-Differential-Melder, der auf den Temperaturanstieg innerhalb einer bestimmten Zeit reagiert oder ein Wärme-Maximal-Melder, der eine statische Ansprechschwelle hat, zur Verfügung.
  • Flammenmelder nutzen die Brandkenngröße UV-Strahlung und reagieren auf offene Brände.
  • Nichtautomatische Brandmelder (Handmelder) werden zur manuellen Alarmgabe in einer Brandmeldeanlage benötigt. Sie werden an Flucht- und Rettungswegen sowie an Ausgängen gut sichtbar und leicht zugänglich angebracht. Für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen stehen explosionsgeschützte Brandmelder zur Verfügung.

Bei Brandmeldern gibt es neben der Brandkenngröße noch ein weiteres Unterscheidungsmerkmal. Die Europanorm EN 54 unterscheidet bei Meldern zwei Ausführungen:

  • Two-State-Melder - Sie kennen nur zwei Zustände: den Normalzustand und den Alarm
  • Multi-State-Melder - Sie kennen mehrere Zustände und bieten dadurch zusätzliche Informationen. Trendmelder bieten gebenüber den Grenzwertmeldern durch ihre Trendauswertung und freie Adressierung der Melderadresse einen Sicherheitsvorteil. Während des Betriebs eines Melders kann es zum Defekt oder durch Verschmutzung innerhalb der Meßkammer zu einer Häufung von Fehlalarmen kommen. Trendmelder schließen durch ihre Trendauswertung aus, daß Defekte und Fehlerquellen unerkannt bleiben. Trendmelder sind immer Melder mit Adressierung. Im Störungs- oder Alarmfall wird in der Zentrale klar und deutlich angezeigt, welcher Melder ausgetauscht werden muß oder in Alarm gegangen ist.


 
Top