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Die moderne Videotechnik hat aufgrund mehrerer Vorzüge, allen voran den der verzögerungsfreien Bildübertragung, große Vorteile gegenüber anderen physikalischen Alarmprinzipien; diese Technik kann natürlich nicht für alle Einsatzmöglichkeiten voll befriedigen und falsche Projektierung oder Geräteauswahl führt oft ebenso häufig zu Problemen, wie natürliche klimatische Ereignisse.

Wenn es keine juristischen, örtlichen oder technischen Gründe gibt, die gegen den Einsatz von Videotechnik zur Alarmüberwachung oder zur Kontrolle spricht, wenn hohe Gerätequalität zum Einsatz kommt und richtig projektiert und zusammengestellt wird und auch alle möglichen, individuellen klimatischen Ereignisse ausreichend berücksichtigt sind, so ist diese Art der Alarmüberwachung optimal und über Jahre hinaus zufriedenstellend.

Es ist heutzutage üblich, Videokameras (die s.g. Überwachungskamera) in unterschiedlichen Bereichen einzusetzen, aus vielen sind diese Kameras schlicht nicht mehr wegzudenken: Für Verkehrsüberwachungen und die aktuellen Radiomeldungen werden von den großen Städten schon seit Jahren Kameras verwendet; an großen Tankstellen sind die Überwachungskameras mit Video - Bildaufzeichnung nötig geworden, um juristisch einwandfrei Benzindiebstahl nachzuweisen oder Täter nach Raubüberfällen leichter zu identifizieren; in Banken sorgen Kameras für mehr Sicherheit. Verfahrenstechnische Prozesse können aus der Ferne videoüberwacht, Zustände kontrolliert und Gelände überwacht werden - ein oft unschätzbar großer Vorteil, denn man sieht live, welche Aktivitäten gerade vor Ort stattfinden und kann das dokumentieren.

Besonders in der Freilandsicherung ist für exponiert gefährdete Unternehmen wie Kernkraftwerke, deren Zulieferer, Rüstungsindustrie und andere, die erhöhte Sicherheitsanforderungen stellen wichtig, verzögerungsfrei den Grund einer Bewegung auf dem Grundstück zu erfahren.

Aber nur wenn die richtigen technischen Videokomponenten optimal projektiert und installiert werden, hat der Betreiber eine zuverlässige Kameraüberwachung - anderenfalls permanenten Ärger, Kosten und nicht den erwünschten Schutz!

Von allen physikalischen Alarmmeldeprinzipien sind automatisch meldende Kameras z. B. mit integriertem Videosensor sicherlich am schwierigsten zu überlisten, weil sie besonders sensibel reagieren, meist schwer erreichbar und damit kaum manipulierbar sind und zudem großflächig und dies dreidimensional überwachen.

Wird eine Überwachungskamera leicht erreichbar montiert, kann sie ohne besonderen Aufwand außer Funktion gesetzt werden. Als Sabotageschutz sollten die Versorgungsleitungen der Kameras nicht, wie allgemein üblich, in großen Schleifen frei zwischen Wand und Kamera hängen, sondern besonders geschützt sein oder Bildausfälle als Videoverlust in der Sensorik erfasst und als Sabotage z. B. über eine Alarmanlage oder Telefonwählgerät weitergemeldet werden.

Ähnlich wie der Prozessor und seine Taktfrequenz beim PC ist die Kamera bei der Videoüberwachung entscheidend: Auflösung, Signalrauschen, Lichtempfindlichkeit, Farbverhalten, die Zahl der Bildpunkte und anderes entscheiden darüber, ob das Videosystem an eben diesem Einsatzort seine Funktion erfüllen wird oder nicht.

Es zeigt sich immer wieder, dass bewährte Standardprodukte in der Videoüberwachung zuverlässig funktionieren und dennoch relativ preiswert in der Anschaffung sind, während exotische Sonderlösungen vorher nicht absehbare Probleme bringen können, allgemein sensibler reagieren und sowohl in der Anschaffung, als auch im Unterhalt wesentlich teurer sind.

Gibt es Zweifel über die Funktionalität der gewünschten Anlage, so sollte vor Ort an den später wohl kritischen Bereichen ein Praxistest stattfinden, bevor man sich für den Kauf und die Installation eines Systems entscheidet. Alle Komponenten sollen optimal aufeinander abgestimmt sein.

Der Errichter einer Videoanlage ist bestimmt gern zum Umkostenausgleich bereit eine Videokamera vergleichsweise vorzuführen. Kommt es zum Auftrag, wird dieser Betrag verrechnet. Wenn nicht, dann ist dieser Obulus immer noch gut angelegt gewesen, dieser geringe Aufwand hat nämlich mitunter bereits im Vorfeld zur Einsparung von Kosten teurer und möglicherweise nutzloser Anschaffungen beigetragen.

So nutzt es nichts, wenn einzelne Komponenten der Videotechnik mehr leisten als die nachfolgende Technik vermag. Ein Videosensor muß alle Features der Kamera ausnutzen können; die Kamera muß Bilder so aufbereiten, daß es keine Probleme bezüglich der Auflösung gibt. Für den Außenbereich sollte man immer besonders hochwertige Technik wählen, und nicht auf preiswerte Kameras und Objektive zurückgreifen, die weniger Optionen haben. Heutige Kameras mit Exwave und HAD-Technologie sind bereits so lichtempfindlich, daß sie am Tage ein im Objektiv integrierten Infrarot - Cut - Filter vorschalten müssen, der bei Dämmerung oder Dunkelheit ausgeblendet wird. Dann kommt die Lichtempfindlichkeit der Kamera zum tragen, die mitunter ebend besonders während der Dunkelphasen wichtig ist.

Die Kameras sollten immer so ausgerichtet sein, daß keine ungewünschten Störgrößen zu Meldungen oder Behinderungen führen können; diese Forderung ist leicht ausgesprochen, die Umsetzung jedoch oft schwierig, denn Menschen sollen auch nicht von zu weit oben aufgenommen werden. Wichtig ist, daß z. B. Sonnenschein oder die Scheinwerfer von vorbeifahrenden PKW nicht stören, d. h. sie dürfen nicht direkt in die Kamera leuchten.

Die Kameras müssen so montiert sind, daß sie für Saboteure nicht bzw. nur schwer erreichbar sind und daß sie nicht wackeln können; das bedeutet, daß der Masten ausreichend stabil gegen Sturm und Sabotageanschlag sein muß und daß man nicht unten einfach mit einem Vierkantschlüssel einen Deckel öffnen kann, um Strom- und Datenleitungen zu durchtrennen (Kameragehäuse mit Vandalismusschutz -> Antivandal).


Gegen Regentropfen vor dem Objektiv, Blätter, Abdecken von Saboteuren oder Beschädigung müssen die Kameras geschützt sein - aber möglichst nicht mit einem Gehäuse, vor dessen Glasscheibe ein Scheibenwischer angebracht ist: Derartige Systeme funktionieren wochen - und manchmal auch monatelang störungsfrei, aber spätestens nach dem 1. Winter ist wahrscheinlich das Glas zerkratzt, die Scheibenwischergummi verschlissen oder der Antriebsmotor bzw. die Mechanik außer Betrieb. Beheizte Kameragehäuse mit Thermostat sind der Standard in der Videoüberwachung im Außenbereich.

Die zeitlichen Aufwendungen für Projektierung und Dokumentation der Installation sollte nicht unterschätzt werden, denn hier werden die Grundsteine für Ärger und Zufriedenheit gelegt. Nur korrekt projektierte Anlagen bewährter Hersteller garantieren zuverlässige Technik. Für nachträgliche Ergänzungen, technische Verbesserungen, Nachrüstungen, Reparaturen usw. ist es eben unumgänglich, daß es eine lückenlose Dokumentation über die gesamte Anlage gibt.

Wie auch schon bei der elektronischen Einbruchsüberwachung wird besonders auch bei Videoüberwachungsanlagen dringend empfohlen, an der Qualität nicht zu sparen. Die Nachteile von Low - Cost - Billig kann nicht mit preiswert verglichen werden! Billig-Geräte in der Videotechnik machsen sich schnell und besonders schwerwiegend bemerkbar.

 
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