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Das System bietet die komplette Notrufkette für den Einzelarbeitsplatz aus einer Hand und ist für Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft, Energieversorgung, Wasser - und Talsperrenverwaltung und Fahrzeuge des Geld und Wertguttransportes von Wachschutzunternehmen usw. geeignet. Das mobile Gerät (im transportablen Koffer) eignet sich z. B. für Servicekräfte, Personenschutz und Militär.


Ein z. B. am Fahrzeug installiertes Notrufübertragungsgerät, das mit dem Satellitennavigationssystem GPS die exakten Positionskoordinaten ermittelt und diese zusammen mit der Notrufmeldung über GSM - Mobilfunk an die rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale sendet. Die Notrufzentrale ermittelt rechnergestützt aus den Koordinaten den Unfallort und leitet gemäß den mit ihr vereinbarten Maßnahmen weitere Schritte ein, von z. B. der Information der Arbeitskollegen, bis hin zur Alarmierung der jeweils zuständigen Rettungsleitstelle und Einweisung der lokalen Einsatzkräfte.


  • Positionsermittlung auf wenige Meter genau mittels integriertem GPS - Empfänger.
  • Permanente Aktualisierung und Speicherung der momentanen Position des Fahrzeuges.
  • Digitale Übertragung aller Daten zur Notrufzentrale mit integriertem GSM - Mobilfunkgerät.
  • Gleichzeitige Nutzung von zwei GSM Mobilfunktnetzen (z. B. D1 und D2) ermöglicht maximale Verfügbarkeit.
  • Auf Knopfdruck kann eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale hergestellt werden.
  • 4 Eingänge zur aktiven oder passiven Notruf- bzw. Meldungsauslösung. Alternativ Kurzwahlfunktion. Verwendung z. B. als Schnittstelle zur aktiven oder passiven Notrufauslösung durch Forst-Funksteuerungen (herstellerneutral) oder zu Betriebsfunkgeräten mit automatischer Notrufübertragung.
  • Schnittstelle zum Anschluss von Signalgebern wie Starktonhorn und Rundumleuchte.
  • Frei programmierbarer Schaltausgang
  • Optional mit Funkerweiterungsmodul
  • Optional mit Tastenfeld


  • "Rund um die Uhr" besetzt.
  • Professionelles, für diesen Einsatzfall geschultes Personal mit jahrelanger Erfahrung in der Sicherheitstechnik.
  • VdS-anerkannt, mit automatischer Notstromversorgung
  • Empfang und Dokumentation aller Meldungen durch automatische Empfangseinrichtung.
  • Vollautomatische Darstellung des Notfallortes am Monitor auf Karte 1:50.000, mit Anzeige der nächstliegenden Besiedlung, Name des Flurstückes, Koordinaten des Unfallortes im beliebigen Format (UTM, geografisch, etc.). Datenbankbasierte Ermittlung der zuständigen Rettungsleitstelle bzw. Feuerwehr. Vollautomatische Anzeige der vorgegebenen Kundeninformation mittels einer auch in der Sicherheitstechnik eingesetzten Leitstellen-Visualisierungssoftware.
  • Einleitung der mit dem Benutzer vereinbarten Rettungsmaßnahmen.
  • Weiterleitung folgender Informationen zur Rettungsleitstelle: Position  des Notfallortes in UTM-Koordinaten, wie sie z. B. von allen Feuerwehren verwendet werden können, Automatische Übertragung der Karte mit eingezeichneten Unfallort, Unmittelbare Rückfragemöglichkeit für die lokalen Einsatzkräfte





Die auf den ersten Blick optimale Lösung, das gesamte Notrufgerät ähnlich eines Handys am Körper zu tragen, ist bei näherer Betrachtung problematisch:

  • Das personengebundene Notrufgerät hat am Körper keine optimale Antennenposition und verändert ständig seinen Standort im Gelände. An vielen Einsatzorten in ländlichen Regionen, mit in der Regel schwacher  Funkversorgung, können sich die GSM-Empfangsbedingungen auf kürzesten Strecken gravierend ändern. Die Absetzbarkeit eines Notruftasters ist daher nicht dauernd gewährleistet, besonders wenn die zu sichernde Person durch Unfalleinwirkung am Boden liegt.
  • Das fahrzeuggebundene Notrufgerät kann an einer gut funkversorgten Stelle abgestellt werden, wodurch die GSM-Netzverfügbarkeit auf Dauer sichergestellt ist. Die Qualität der Funkversorgung wird vom Gerät ständig angezeigt. Der Kontakt zur arbeitenden Person wird durch eine Kurzstreckenfunkverbindung z. B. eine Seilwindensteuerung oder ein Handfunkgerät mit Notsignaleinrichtung (z. B. Motorola GP 340) hergestellt. Diese Verbindung zwischen Fahrzeug und Person wird überwacht und bei deren Ausfall eine örtliche akustische Alarmierung mit nachfolgender automatischer Notrufübertragung über das GSM-Netz ausgelöst. Nur so ist ein Zugang zur hilfeleistenden Stelle immer gegeben und damit die gefährdete Person optimal abgesichert.
  • Wird ein Notruf abgesetzt, ist es für die Rettungskräfte selbst mit bestem Kartenmaterial schwierig, bei personengebundenen Geräten den Notfallort aufzufinden, da bedingt durch die Bauform und die Energieversorgung personengebundener Systeme, keine Starktonsignalgeber verwendet werden können, die ein akustisches Lokalisieren auf mehr als 500 m ermöglichen. Bei fahrzeuggebundenen Geräten kann dagegen ein lautstarkes Signal über Stunden abgegeben werden.
  • Akkuversorgte personengebundene Systeme müssen bei dem relativ hohen Stromverbrauch, auch moderner GPS-Empfänger und GSM-Mobilfunkmodulen, in kurzen Abständen (unter 10 h) geladen werden. Bei fahrzeuggebundenen Geräten werden die leistungs-intensiven Komponenten vom Bordnetz versorgt. Die Kurzstreckenfunkverbindung zur abzusichernden Person kann dagegen mittels Akku über lange Zeit aufrecht gehalten werden.

Aus oben angeführten Gründen kann eine sichere Notrufeinrichtung nur fahrzeugbasiert realisiert werden.


  • Benutzerkennung (Name oder Kundennummer)
  • Kennung ob Unfallmeldung, Routinemeldung, Positionstrack usw.
  • Durch GPS ermittelte Positionen im GPS-typischen geografischen Koordinaten mit Datum und Uhrzeit


Bei Sprachübertragung besteht die Gefahr, dass relevante Informationen nicht oder falsch verstanden werden. Deutlich wird dies bereits bei der Positionsübermittlung. Soll die übliche Positionsangabe WGS84:49°11'42, 77"N 08°27'47, 45"E fehlerfrei in Sprachform via Telefon übertragen und in einen Rechner zur Standortbestimmung manuell eingegeben werden, wird die Problematik verständlich.

Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass noch weitere Informationen zusätzlich übermittelt werden. Eine zuverlässige Alarmierung kann nur, wie in der Sicherheitstechnik üblich, über den GSM-Datendienst in einem bidirektionalen gesicherten digitalen Protokoll erfolgen. Eine Meldungsübertragung über Short Message Service (SMS) ist aufgrund der dabei nicht spezifizierten Übermittlungsdauer problematisch. Die empfangenen Daten müssen ohne menschliches Zutun von der Leitstellensoftware automatisch ausgewertet und auf einen Bildschirm in der Notrufzentrale angezeigt werden.


Die Notrufübermittlung zu Privatpersonen oder einer dem Betrieb zugehörigen Einrichtung (Sekretariat etc.) weist gravierende Sicherheitsmängel auf:

  • Die permanente Erreichbarkeit ist nicht sichergestellt.
  • Die dazu notwendige Übertragung in Sprachform ist äußerst fehleranfällig.
  • Die Meldung wird eventuell von nicht eingewiesenen Personen entgegengenommen.
  • Die angerufene Person verfügt eventuell nicht über die Möglichkeit, die übertragenen Positionskoordinaten auszuwerten.
  • Eine Absicherung von überregional eingesetzten Arbeitern ist nicht möglich, da für einige wenige Personen nicht das notwendige aktuelle Karten- und Informationsmaterial bereitgehalten werden kann, welches das gesamte Einsatzgebiet abdeckt.

Selbst beim besten Notrufgerät ist nur dann Sicherheit gegeben, wenn gewährleistet ist, dass ein Notruf 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr entgegengenommen werden kann. Diese Forderung kann nur eine Notrufzentrale erfüllen, die professionell besetzt ist und dabei über mehrere redundante Telefon- und Funkanschlüsse sowie über eine Notstromversorgung verfügt. Die Mitarbeiter der Notrufzentrale bekommen auf einem Bildschirm den Kartenausschnitt mit der markierten Unfallstelle angezeigt, ebenso erscheint der mit dem Kunden vereinbarte Maßnahmeplan. Zudem wird automatisch die zuständige Rettungsleitstelle mit Ihren Zugangsdaten (Telefon, Fax, E-Mail etc.) ermittelt und angezeigt. Zu ihr nimmt der Mitarbeiter der Notrufzentrale bei Bedarf Kontakt auf.


Leitstellen von Wachdiensten mit Empfangseinrichtungen die das VdS 2465 Protokoll verstehen, sind grundsätzlich auch in der Lage, Meldungen und Notrufe von comtac 1204 zu empfangen. Zur Auswertung von Positionsdaten muss die Empfangsein- richtung jedoch übers spezielle Software verfügen (digitales Kartenmaterial, Datenbank mit Rettungseinrichtungen etc.). Leitstellen, die diese Anforderungen erfüllen, sind üblicherweise in der Lage, ihre Dienste überregional, d.h. für ganz Deutschland ggf. auch für das benachbarte Ausland anzubieten. Bei der Auswahl einer geeigneten Leitstelle unterstützen wir Sie gern,


Wird ein Alarm aktiv oder passiv ausgelöst, erfolgt zunächst ein Voralarm, dabei ertönt für eine vorgegebene Zeit das Starktonhorn in einem bestimmten Rhythmus und gleichzeitig wird die Rundumleuchte eingeschaltet. Während dieser Zeit kann der Betreiber eine versehentliche Auslösung per Funk oder am Notrufgerät im Fahrzeug zurücksetzen um einen Fehlalarm und damit unnötige Einsatzkosten zu verhindern. Erfolgt keine Rücksetzung, wird nach Ablauf der Voralarmzeit eine Meldung an die Notrufzentrale übertragen. Bei Beginn der Alarmübertragung ändert sich das Signal des Starktonhorns. Die Rundumleuchte und das Starktonhorn erleichtern den Rettungskräften das Auffinden des Unfallortes. Beide Signalgeber lassen sich nun nur noch durch eine Taste am Notrufgerät im Fahrzeug zurücksetzen. Nach der Rücknahme des Alarms wird eine Klarmeldung an die Notrufzentrale gesandt. Dadurch erkennt diese, dass Hilfe vor Ort ist, bzw. wenn die Klarmeldung unmittelbar auf die Alarmierung folgt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Versehen vorliegt. In diesem Fall kann mittels Sprechverbindung nachgefragt werden.


Das Notrufgerät kann jederzeit Anrufe entgegennehmen und mittels Signalgeber anzeigen. Der Betreiber kann auch jederzeit eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale oder anderen Betriebseinrichtungen aufbauen. Um das Gerät ständig für Notrufzwecke freizuhalten, können bis zu 4 Rufnummern durch Schalterbetätigung angewählt werden. Benötigt wird eine Sprechverbindung:

  • für Rückfragen der Notrufzentrale
  • für betriebliche Rückfragen
  • für die Rücknahme versehentlich ausgelöster Alarme
  • für einen mündlichen Notruf z. B. wenn ein Arbeitskollege verunglückt ist
  • für betriebliche Anrufe zu festen Rufnummern.

Beim Aufbau einer Sprechverbindung zur Notrufzentrale können automatisch die Benutzerkennung sowie die Positionsdaten des Notrufgerätes übertragen werden. Dadurch ist auch bei mündlich übermittelten Meldungen der Gerätestandort sicher bestimmt.


Die Funktion der gesamten Einrichtung wird permanent automatisch überwacht:

  • Mobilfunkempfang
  • GPS-Empfang
  • Kurzstreckenfunkverbindung zwischen Fahrzeug und abzusichernder Person
  • Geräteelektronik
  • Spannungsversorgung und Gerätesicherungen
  • Verbindungsleitungen vom Notrufgerät zu den Signalgebern

Störungen werden direkt am Notrufgerät optisch und akustisch angezeigt bzw.  durch die Signalgeber gemeldet, so dass der Betreiber auch außerhalb des Fahrzeugs eine Funktionseinschränkung erkennen kann. Ferner besteht die Möglichekit, in vorprogrammierbaren Zeitabständen Routinemeldungen zur Notrufzentrale zu senden, deren Eintreffen dort automatisch überwacht wird. Zusätzlich kann das Gerät so programmiert werden, dass bei dessen Inbetriebnahme sowie beim Abschaltung eine entsprechende Meldung übertragen wird.



 
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